Mal ein ernstes Wort an dieser Stelle…

Sonntagabend, 20:15 Uhr – Tatortzeit….
…heute auch bei mir mal ein etwas anderer „Tatort“…nichts genähtes, kein neuer Schnitt….sondern mal etwas in ganz eigener Sache:

Heute möchte ich mich mit einem etwas ernsteren Thema an Euch wenden und Euch in dem Zuge auch einen kleinen Einblick „hinter die Kulissen“ geben.
Einige von Euch haben es ja bereits schon mitbekommen – Makerist wird zum November seine Provision, die sie von uns Designern einbehalten, erhöhen.
Ich möchte Euch jetzt nicht mit Zahlen langweilen, aber bislang blieben mir bei einem VK von 7,50 noch 4,69€ , danach werden es 3,74 € sein (und auf die zahl ich dann natürlich noch meine Einkommenssteuer und muss natürlich auch einen Teil meiner Kosten decken).

Wie Ihr seht, werden es also bald weniger als 50% der VKs sein, der bei mir ankommt. Gut, ich muss ja nicht über Makerist verkaufen sagt Ihr jetzt, denn ich habe ja meinen eigenen SHO!p. Das stimmt teilweise, denn all die, die von mir ausserhalb Deutschlands bereits einmal versucht haben zu kaufen, werden festgestellt haben, dass das nicht geht. Warum? Das ist ein steuerliches Problem, denn ich müsste dann einiges mehr an Verwaltung, etc. walten lassen um dies möglich zu machen. Von daher nehme ich die Gebühren von Makerist gern in Kauf, um Euch auch die Möglichkeit zu geben meine Schnitte auch ausserhalb Deutschlands zu kaufen. In meinen Augen ist es auch in Ordnung, denn immerhin wickelt Makerist die Einkäufe auch, für mich, recht unbürokratisch ab. Natürlich profitiere ich auch von den Marketingmaßnahmen von Makerist und dem grossen Kundenstamm, das steht ausser Frage – hier haben wir also alle eine win-win-Situation und auch mit den erhöhten Gebühren ist dies für mich (noch) in Ordnung und ich verkaufe gern auf Makerist und möche auch das Makerist für uns alle interessant bleibt.
Ich könnte natürlich meine Verkaufspreise bei Makerist ab 01.11. erhöhen, aber davon möchte ich vorerst absehen.
Was für mich aber ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in Ordnung ist, ist die Tatsache, dass Makerist die, für Euch sicher tollen, 2,00 Euro – Aktionen mittlerweile zu oft und vor allem zu vorhersehbar durchführt und auch die Einführung der Wunschliste macht es für mich auch nicht gerade besser, wenn ich ehrlich bin. Bislang blieben mir von den 2,00 Euro nach Abzug aller Gebühren und Provisionen pro verkauftem eBook noch 0,99 Euro demnächst werden es noch 0,74 Euro sein.
Und wenn das alles dazu führt, dass Schnittmuster auf Wunschlisten schlummern, bis zur nächsten Aktion, und dann günstig gekauft werden, dann kann das nicht in unser aller Sinne sein.
Wenn ich weiterhin mit Freude und Herzblut Schnitte und Anleitungen für Euch erstellen möchte, dann kann ich das nicht machen, wenn am Ende nicht mal 50% bei mir hängen bleiben und kaum noch zum „Normalpreis“ gekauft wird.
Diese ganze Thematik hat mich zu der Entscheidung gebracht, bis auf Weiteres bei keiner 2,00 Euro-Aktion von Makerist mehr teilzunehmen.
Ihr werdet sicher das ein oder andere Mal eine Aktion (in welcher Form auch immer) bei mir im SHO!p und auch bei Makerist finden, aber sicher nicht mehr in dieser Häufigkeit und Regelmäßigkeit. Meiner Meinung nach sollen die Aktionspreise ein „Gudderl“ für Euch sein, oder auch mal die Möglichkeit bieten meine Schnitte auszuprobieren, aber keine Grundlage für meine Tätigkeit bilden.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Verständnis für diese Tatsache aufbringt und bevorzugt bei mir im SHO!p kauft. Auch hier habt Ihr in Eurem Kundenprofil alle bereits getätigten Produkte zum unbegrenzten Download zur Verfügung.
(https://www.einfach-sho.de/shop/)

Und für alle ausserhalb Deutschlands – natürlich freue ich mich weiterhin wenn Ihr meine eBooks bei Makerist (https://www.makerist.de/users/lieblingsshirt) kauft und daher werde ich meine Gebühren dort auch erstmal nicht erhöhen.

An alle Kollegen: meldet euch sehr gerne bei mir, wenn ihr unserer Initiative „Faire Preise“ beitreten wollt.

Danke, dass Ihr bis hierhin durchgehalten habt mit Lesen und ich hoffe auf Euer Verständnis,

habt einen SHO!enen Abend,
die Silke

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